MIT DAMPFSPERRE

HAUSBAU | KONSTRUKTION MIT DAMPFSPERRE

 
 

 

BAUWEISE | BAUWEISE MIT DAMPFSPERRE

HAUSBAU365. | WASSERDAMPFUNDURCHLÄSSIG  - wasserdampfundurchlässige System verfügt auf der außen Seite der Wand mit einem Material, das niedriger Diffusionswiderstand hat und den Wasserdampf nicht durchdringen lässt – meistens handelt es sich um Polystyrol (EPS) auf der Konstruktion, OSB- oder Gipskartonplatte. Hier ist es also wichtig, damit die Feuchtigkeit aus dem Inneren in die Konstruktion nicht eindringen kann.

 

Hier ist es also wichtig, damit die Feuchtigkeit aus dem Inneren in die Konstruktion nicht eindringen kann. 

 

Wichtig ist also der Taupunkt. In diesem Punkt kommt es zur Kondensation des Wasserdampfs auf Wasser und beim Planung des Wandaufbau, im Falle eines wasserdampfundurchlässigen Systems, ist es notwendig, damit sich dieser Punkt in Wänden befindet, d.h. noch vor der EPS-Isolation (Polystyrol). Im Winter wird es hier zur Tauwasserbildung kommen und dem Kondensat wird es unmöglich gemacht, dank dem undurchlässigen EPS (Polystyrol), nach außen zu entweichen.

 

 

 

HAUS BAUEN - diffusionsoffen oder wasserdampfundurchlässig?

 

Was für ein Holzhaus | Fertighaus bauen? Diffusionsoffen (mit Dampfbremse) oder wasserdampfundurchlässig (mit Dampfsperre)? Also, schauen wir beide Systeme näher an.

 

Oft hören Sie Phrasen wie „das Haus muss atmen“ – hier spricht man über diffusionsoffene Systeme, d.h. der Wasserdampf dringt nach außen durch die Konstruktion auf natürliche Weise durch (durch die Wand und Mineralwolle | Wärmedämmung in der Fassade). Auf der inneren Seite der Wand befindet sich eine OSB-Platte oder eine dampfundurchlässige Folie (hier sprechen wir über diffusionsoffene Wand mit Dampfsperre oder Dampfsperrfolie).

 

Demgegenüber das wasserdampfundurchlässige System (mit Dampfsperre) verfügt auf der äußeren Seite der Wand mit einem Material, das niedriger Diffusionswiderstand hat und den Wasserdampf nicht durchdringen lässt (meistens handelt es sich um Polystyrol auf der Konstruktion, OSB- oder Gipskartonplatte). Hier ist es also wichtig, damit die Feuchtigkeit aus dem Inneren in die Konstruktion nicht eindringen kann.

 

Wichtig ist also der Taupunkt. In diesem Punkt kommt es zur Kondensation des Wasserdampfs auf Wasser und beim Planung des Wandaufbau ist es notwendig, damit sich dieser Punkt (im Falle eines wasserdampfundurchlässigen Systems) in Wänden befindet, d.h. noch vor der EPS (Polystyrol – Außenwärmedämmung)-Isolation.

 

Leider viele die Holzhaushersteller widmen keine Aufmerksamkeit der Problematik bezüglich des Temperaturverlaufs in der Konstruktion.

 

Ein paar interessante Werte zur Einleitung: Jeder Mensch atmet über Nacht etwa 0,5 Liter Wasser in Form des Wasserdampfs aus. Wenn Sie in der Dampfsperrfolie eine offene Fuge mit Breite 1 mm und Lange 1 mm lassen, so bis 6 Liter Wasser in Form des Dampfes in die Konstruktion täglich entweichen kann.

 

In einigen difusionsoffenen Konstruktionen wird keine Dampfsperrfolie, sondern nur die OSB-Platte mit Fugendichtungsmasse versehenen oder mit Air-Stop-Band übergeklebten Stoßverbindungen verwendet. Die OSB-Platte ist zwar luftdicht, aber sie ist nicht wasserdampfundurchlässig (der Feuchtigkeitsdurchgang ist etwa 10x größer als bei der Dampfsperrfolie), deshalb funktioniert In difusionsoffenen Konstruktionen als Dampfsperre.

Die Verwendung der OSB-Platte ohne Dampfsperrfolie in der wasserdampfundurchlässigen Konstruktion (mit Dampfsperre) ist also Unsinn, weil sie die Feuchtigkeit zum Teil durchlässt.

 

Manche Bauherren bevorzugen Haushersteller, die werfen mit Marketing-Phrasen wie „Unsere Wände atmen“, oder „Wir verwenden weder Dampfsperre noch andere PE-Folien“ um sich. Es geht also um Abwesenheit der Dampfsperrfolie, aber die OSB-Platte auf der inneren Außenseite der Wand wie eine Dampfsperre funktioniert. Die Feuchtigkeit hat also die Möglichkeit, durch die Wand dank ihrer Wasserdampfdurchlässigkeit durchzudringen (in beschränktem Maße) und im Freien zu verdampfen.

 

Die Feuchtigkeit ist also im Interieur und hängt nur von dem Bauherr | Bewohner ab, wie er sich mit sie auseinandersetzt – in der wasserdampfundurchlässigen Konstruktion (mit Dampfsperre)  bleibt sie im Inneren, in der diffusionsoffenen Konstruktion (mit Dampfbremse)  hat die Möglichkeit, durch Wände durchzudringen (nur in beschränktem Maße) und im Freien zu verdampfen.

 

Es ist also ..“so oder so“... notwendig, die Raum-Feuchtigkeit zu entlüften – mittels Mikroventilation in Fenstern, Abzugshaube, Kamins … Lüftung. Die beste Lösung bildet selbstverständlich die Lüftungsanlage.