WIE FERTIG IST "FERTIG"?

FERTIGHAUS | Wie fertig ist „fertig“?

 

 

 

 

FERTIGHAUS | WIE FERTIG IST "FERTIG"?

 

Wie fertig ist „fertig“? - Die verschiedenen Ausbaustufen des Fertighauses

 

Nicht alle Fertighäuser entstehen am Fließband und nicht jedes Fertighaus wird „schlüsselfertig“ übergeben. Und selbst „schlüsselfertig“ kann unterschiedliche Fertigungsgrade bedeuten. Diese reichen von dem Punkt, dass man noch selber tapeziert, streicht oder einen Boden verlegt bis zu einem All-Inklusive Paket, bei dem nach der Übergabe nur noch die Möbel und Einrichtungsgegenstände fehlen. Bei manchen Herstellern helfen auch Innenarchitekten bei der Innenraumgestaltung und Möbel werden auf Maß angefertigt.

 

Ob ein Haus „fast fertig“, „schlüsselfertig“, „bezugsfertig“ oder gar vollkommen eingerichtet ist, hängt von der konkreten Vertragsgestaltung und dem Leistungsangebot des einzelnen Anbieters ab. Hier lohnt es sich, das Angebot genau zu lesen und die Leistungen mit dem Hersteller abzustimmen.

 

Neben diesen Ausbaustufen gibt es jedoch weitere Konzepte. Wenn bei dem Haus bei Übergabe noch grundlegende Arbeiten selbst zu übernehmen sind, spricht man von einem „Ausbauhaus“. Auch hier gibt es verschiedene Fertigungsgrade. Gerade wer nur mit einem geringeren Budget planen kann, findet so einen Weg, den Traum vom Haus Wirklichkeit werden zu lassen.

 

Solche Häuser sind bedeutend günstiger und bieten zudem viel Raum für individuelle Noten. Man kann beispielsweise nichttragende Innenwände selber in Trockenbauweise einziehen, selber Leitungen oder einen Boden verlegen. Ebenso kann man Wände selber verputzen. Das spart Geld auf Kosten eigener Arbeitszeit.

 

Wer handwerkliches Geschick besitzt, sich ein solches Projekt zutraut und auf helfende Familienmitglieder und Freunde zurückgreifen kann, wird in einigen Wochen Arbeit aus dem Ausbauhaus einen bezugsfertigen Neubau erschaffen.

 

Die geringste Ausbaustufe ist das Bausatzhaus. Wobei man noch lange nicht jedes Haus als Bausatz kaufen kann. Tatsächlich ist dieser Anteil sogar sehr klein und nur wenige Anbieter haben sich auf diese Nische spezialisiert. Der weit überwiegende Anteil der Fertighäuser ist in Holzständer- oder Holztafelbauweise gefertigt und muss von Profis montiert werden.

 

Ein Fertighaus selber zusammenbauen

 

Blockhaus

Prädestiniert für den Selbstbau sind Häuser in Blockbohlenbauweise. Dabei kann es sich entweder um ganze Baumstämme handeln oder große kantige Bohlen, wie man sie beispielsweise von Häusern aus dem alpinen Raum oder dem Schwarzwald kennt. Allerdings sollte man im Umgang mit einem Kran geübt sein.

 

Auch Fertighäuser in Massivbauweise gibt es als Bausatz. Grundlage sind hier Wandelemente, die man aufeinandersetzt. Sie sind zumeist hohl und werden einmal aufgestellt mit Beton gefüllt.

 

Diese Arbeiten selbst durchzuführen birgt Risiken. Nicht nur solche, sich beim Bau oder jemand anderes zu verletzen, sondern auch Patzer wie Materialbeschädigung oder falsche Zusammensetzung. Jeder falsche Bauschritt kann desaströse Ausmaße annehmen.